Köln: Rheinauhafen und Kranhäuser

Der Umbau des alten Rheinauhafens war das größte Stadtentwicklungsprojekt in Köln zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Auf dem ehemaligen Hafengelände entstanden hunderte moderne Wohnungen, Büros, Galerien und Läden in prestigeträchtigen Objekten – teils in unter Denkmalschutz stehenden historischen Hafengebäuden, teils in neuen, mit Architekturpreisen prämierten neuen Gebäuden.

Köln, Panoramaansicht der Kranhäuser im Rheinauhafen

Weithin sichtbares Wahrzeichen des neuen Rheinauhafen-Viertels sind die drei großen Kranhäuser, deren markante Form Lastenkränen nachempfunden ist. Sie verneigen sich förmlich über die durchgehende Uferpromenade, sodass man unter den horizontalen Bügeln hindurch gehen kann.

Köln, Kranhäuser im Rheinauhafen

Gebaut wurden die Kranhäuser von 2006 bis 2010 nach Entwürfen der Architekturbüros Linster Architekten und BRT Architekten, Hamburg (Hadi Teherani u.a.), die von der Idee der Wolkenbügel von El Lissitzky aus dem Jahr 1924 inspiriert wurden.

Köln, Kranhaus im Rheinauhafen

Im folgenden Bild ist im Vordergrund links das Wohngebäude Wohnwer[f]t der Architekten Oxen + Römer und Partner zu sehen (Architekturpreis Zukunft Wohnen 2007), dahinter die drei Kranhäuser, und ganz hinten erkennt man noch den Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke.

Köln, Rheinauhafen

Lage und Umgebung

Rheinauhalbinsel, 50678 Köln

U-Bahn: Heumarkt, Severinstraße, Ubierring

Entlang der Uferpromenade im Rheinauhafen gibt es mehrere Cafés, die meisten auch mit Außenterrasse.

Ein sehr positives Ergebnis für die Stadtentwicklung und die Lebensqualität der Kölner ist, dass mit der Umgestaltung des Rheinauhafens ein durchgehender, kilometerlanger Uferweg entstanden ist, der vom Dom und der Altstadt bis in den Süden der Stadt reicht.

Gut zu verbinden mit:

Übernachtungstipp:

Quellen, Literatur, Lesenswertes

Köln, Kranhaus im Rheinauhafen



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