Köln: Schokoladenmuseum

Das 1993 am Rande der Kölner Altstadt im Rheinauhafen eröffnete Schokoladenmuseum wurde vom deutsch-österreichischen Architekten Fritz Eller entworfen, der die alte Bausubstanz des ehemaligen Zollgebäudes geschickt mit neuen Elementen verbunden hat. Das Schokoladenmuseum gehört heute zu den meistbesuchten Museen in Deutschland. Besondere Attraktionen des Museums sind das Tropenhaus in dem neuen markanten Glaskubus (im Foto unten auf der linken Seite zu sehen) und die durch das Panoramafenster auch von außen einsehbare kleine Produktionsstraße samt Schokoladenbrunnen.

Köln, Schokoladenmuseum

Das Museum setzte aber auch wichtige Impulse für die städtebauliche Entwicklung von Köln, insbesondere für die damals noch sehr unattraktive Gegend am Rhein südlich der Altstadt. Nach der Fertigstellung des Museums 1993 wurde das Museum sehr schnell von den Einwohnern und Gästen der Stadt angenommen, und die Uferpromenade vom Dom über die Altstadt hinaus zum Schokoladenmuseum wurde zum wahrscheinlich belebtesten Ausflugsziel und Spazierweg in der Stadt. Für die einige Jahre später fortgesetzte Umgestaltung des alten Rheinauhafenviertels zu einem neuen modernen Stadtteil war das Schokoladenmuseum ein wichtiges Pionierprojekt.

Köln, Schokoladenmuseum

Lage und Umgebung

Rheinauhalbinsel, Am Schokoladenmuseum 1 A, 50678 Köln

U-Bahn: Heumarkt, Severinstraße

Innerhalb des Museums gibt es eine große Cafeteria mit Blick auf den Rhein, und am Malakoffturm vor der Brücke zum Museum laden ein Biergarten bzw. eine Caféterrasse ein.

Gut zu verbinden mit:

Übernachtungstipp:

Quellen, Literatur, Lesenswertes

Köln, Schokoladenmuseum



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